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Wenn Du einen Onlineshop betreibst, kommst Du an dem Thema Shopify & Paypal kaum vorbei. PayPal gehört seit Jahren zu den beliebtesten Zahlungsmethoden im E-Commerce und wird von Millionen Menschen weltweit genutzt. 

Viele Käufer vertrauen dem Zahlungsdienst bereits, haben ihre Daten hinterlegt und können Bestellungen innerhalb weniger Sekunden abschließen. Genau das kann sich direkt auf Deine Conversion Rate auswirken.

Für Shopify-Händler bietet die Integration zahlreiche Vorteile. Von der einfachen Einrichtung über den schnellen Express Checkout bis hin zu einer höheren Akzeptanz bei Kunden sorgt PayPal häufig für weniger Kaufabbrüche und ein angenehmeres Einkaufserlebnis. Gleichzeitig solltest Du jedoch auch die Gebühren, mögliche Einschränkungen und die Unterschiede zu Shopify Payments kennen.

In diesem Artikel erfährst Du, wie Du Shopify und Paypal richtig einrichtest, welche Kosten auf Dich zukommen können, welche Vorteile die Integration bietet und wann die Kombination mit Shopify Payments besonders sinnvoll ist. 

So kannst Du die passende Zahlungsstrategie für Deinen Shop entwickeln und Deinen Kunden einen möglichst reibungslosen Bezahlprozess bieten.

Shopify Paypal einrichten und optimal nutzen

Die Einrichtung von Paypal in Shopify ist deutlich einfacher, als viele Händler zunächst vermuten. Shopify erstellt bei der Shop-Erstellung automatisch eine Verbindung zu PayPal Express Checkout auf Basis der E-Mail-Adresse, die Du für Deinen Shop verwendest. Dadurch kannst Du grundsätzlich bereits Zahlungen empfangen, bevor Du die vollständige Einrichtung abgeschlossen hast.

Trotzdem solltest Du Dir etwas Zeit für die Konfiguration nehmen. Nur ein vollständig eingerichtetes PayPal-Geschäftskonto ermöglicht Funktionen wie Rückerstattungen, die manuelle Zahlungsannahme oder eine reibungslose Verwaltung Deiner Transaktionen. Außerdem lassen sich viele spätere Probleme bereits im Vorfeld vermeiden.

Ein weiterer Vorteil: Kunden können den bekannten PayPal-Checkout nutzen und ihre Bestellung oft mit wenigen Klicks abschließen. Gerade auf mobilen Geräten sorgt dieser vereinfachte Bezahlprozess häufig für höhere Abschlussraten und weniger Kaufabbrüche.

Wenn Du Deinen Store professionell aufbauen möchtest, solltest Du die Einrichtung der Zahlungsanbieter von Anfang an sorgfältig planen. Schließlich gehört ein funktionierender Checkout zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren im E-Commerce. Falls Du Unterstützung bei der technischen Umsetzung benötigst, können erfahrene Shopify Experten von DATORA dabei helfen, Deinen Shop optimal einzurichten und alle Zahlungsprozesse sauber aufzusetzen.

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PayPal mit Shopify verbinden: Schritt für Schritt

Die Verbindung des Zahlungsanbieters ist in wenigen Minuten eingerichtet. In vielen Fällen ist der Zahlungsanbieter sogar bereits automatisch mit der E-Mail-Adresse verknüpft, die Du bei der Erstellung Deines Shops verwendet hast. Dennoch solltest Du die Einrichtung prüfen und vollständig abschließen, damit alle Funktionen verfügbar sind.

Gehe dazu in Deinem Shopify-Adminbereich auf Einstellungen → Zahlungen. Dort findest Du den Bereich für PayPal. Falls die Einrichtung noch nicht abgeschlossen wurde, kannst Du Dein Konto mit wenigen Klicks verbinden und die erforderlichen Unternehmensdaten hinterlegen.

So gehst Du vor:

  • Öffne die Shopify-Zahlungseinstellungen
  • Wähle PayPal als zusätzliche Zahlungsmethode aus
  • Verbinde Dein bestehendes Geschäftskonto oder erstelle ein neues Konto
  • Verifiziere Deine E-Mail-Adresse bei PayPal
  • Führe eine Testbestellung durch
  • Prüfe, ob Zahlungen korrekt eingehen

Nach erfolgreicher Einrichtung steht Deinen Kunden der bekannte Express Checkout zur Verfügung. Dadurch können Käufer den Bestellprozess beschleunigen, ohne ihre Zahlungs- oder Adressdaten jedes Mal neu eingeben zu müssen.

Besonders bei neuen Shops kann dies einen spürbaren Einfluss auf die Kaufbereitschaft haben. Wenn Du einen online Shop eröffnen oder Deinen bestehenden weiter ausbauen willst, solltest Du die Zahlungsabwicklung daher von Beginn an professionell einrichten. Ein unkomplizierter Checkout schafft Vertrauen und kann entscheidend dazu beitragen, mehr Produkte online verkaufen zu können.

Shopify Plus Experten Datora

Brauchst Du ein PayPal Business-Konto?

Wenn Du Paypal geschäftlich nutzen möchtest, solltest Du unbedingt ein Business-Konto verwenden. Zwar lässt sich der Zahlungsanbieter grundsätzlich auch privat nutzen, für einen professionellen Onlineshop ist ein Geschäftskonto jedoch die deutlich bessere Wahl.

Mit einem Business-Konto erhältst Du Zugriff auf wichtige Funktionen, die für den täglichen Betrieb eines Shops unverzichtbar sind. Dazu gehören unter anderem Rückerstattungen, detaillierte Transaktionsübersichten, die Verwaltung von Mitarbeiterzugängen und verschiedene Möglichkeiten zur Zahlungsabwicklung.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Sicherheit. Der Zahlungsanbieter erwartet bei gewerblichen Verkäufen die Nutzung eines Geschäftskontos. Wer dauerhaft Umsätze über ein privates Konto abwickelt, riskiert Einschränkungen oder eine vorübergehende Sperrung des Kontos.

Ein Business-Konto bietet Dir unter anderem:

  • Professionelle Zahlungsabwicklung für Unternehmen
  • Einfache Rückerstattungen direkt aus dem System
  • Zugriff auf Verkäufer- und Käuferschutzprogramme
  • Bessere Auswertungen und Berichte
  • Unterstützung verschiedener Zahlungsarten

Gerade bei wachsenden Shops lohnt sich die saubere Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Finanzen. So behältst Du jederzeit den Überblick über Deine Umsätze und kannst Prozesse einfacher skalieren.

Falls Du Deinen Store langfristig ausbauen möchtest oder sogar über einen Wechsel zu Shopify Plus nachdenkst, solltest Du die Zahlungsinfrastruktur von Anfang an professionell aufsetzen. Das schafft nicht nur Vertrauen bei Deinen Kunden, sondern erleichtert auch die spätere Weiterentwicklung Deines E-Commerce-Geschäfts. Welche Unterschiede die beiden Lösungen bieten, erfährst Du in unserem Beitrag zu Shopify vs Shopify Plus.

Die häufigsten Einrichtungsfehler vermeiden

Die Einrichtung des Zahlungsanbieters verläuft meist problemlos. Trotzdem gibt es einige typische Fehler, die später zu fehlgeschlagenen Zahlungen, verzögerten Auszahlungen oder unnötigem Verwaltungsaufwand führen können. Viele dieser Probleme lassen sich mit wenigen Handgriffen vermeiden.

Besonders häufig treten Schwierigkeiten auf, wenn die im Shop hinterlegte E-Mail-Adresse nicht mit dem verwendeten PayPal-Konto übereinstimmt oder das Konto noch nicht vollständig verifiziert wurde. In solchen Fällen können Zahlungen zunächst als „ausstehend“ angezeigt werden oder gar nicht korrekt verarbeitet werden.

Darauf solltest Du achten:

  • Die E-Mail-Adresse in Shopify und PayPal sollte übereinstimmen.
  • Dein PayPal-Konto sollte vollständig verifiziert sein.
  • Das Land Deines PayPal-Kontos muss zum Standort des Shops passen.
  • Nach der Einrichtung solltest Du immer eine Testbestellung durchführen.
  • Prüfe regelmäßig, ob alle Zahlungsarten korrekt angezeigt werden.

Auch bei internationalen Shops lohnt sich ein genauer Blick auf die Kontoeinstellungen. Unterschiedliche Währungen, länderspezifische Vorgaben oder zusätzliche Gebühren können sich auf die Zahlungsabwicklung auswirken.

Wer seinen Shop langfristig erfolgreich betreiben möchte, sollte die technische Basis regelmäßig überprüfen. Das gilt nicht nur für Zahlungsanbieter, sondern auch für Apps, Schnittstellen und Integrationen. 

Gerade wenn Du Deinen Onlineshop optimieren möchtest, gehören funktionierende Zahlungsprozesse zu den Bereichen mit dem größten Einfluss auf Umsatz und Kundenzufriedenheit.

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Welche Vorteile bietet Paypal?

PayPal gehört nicht ohne Grund zu den beliebtesten Zahlungsmethoden im E-Commerce. Viele Kunden besitzen bereits ein Konto, haben ihre Zahlungsdaten hinterlegt und vertrauen dem Anbieter seit Jahren. Genau dieses Vertrauen kann sich positiv auf Deine Verkaufszahlen auswirken.

Wenn Käufer im Checkout ihre bevorzugte Zahlungsmethode entdecken, steigt häufig die Wahrscheinlichkeit, dass sie den Kauf auch tatsächlich abschließen. Besonders bei Neukunden spielt das Thema Sicherheit eine wichtige Rolle. Ein bekannter Zahlungsanbieter kann hier mögliche Unsicherheiten reduzieren.

Zu den größten Vorteilen gehören:

  • Schneller Checkout mit wenigen Klicks
  • Hohe Bekanntheit und großes Kundenvertrauen
  • Nutzung auf Desktop und Mobilgeräten
  • Einfache Rückerstattungen
  • Verkäuferschutz bei vielen Transaktionen
  • Internationale Akzeptanz in zahlreichen Ländern

Darüber hinaus profitieren viele Händler von einer höheren Shopify Conversion Rate. Kunden müssen keine Kreditkartendaten eingeben und können den Kauf oft innerhalb weniger Sekunden abschließen. Gerade im mobilen Handel kann dies einen entscheidenden Unterschied machen.

Auch bei internationalen Verkäufen ist der Zahlungsanbieter häufig eine sinnvolle Ergänzung. Kunden aus unterschiedlichen Ländern kennen den Anbieter bereits und können in ihrer gewohnten Umgebung bezahlen. Wer seinen Store international ausrichten oder einen professionellen E-Commerce Shop aufbauen möchte, kann dadurch zusätzliche Kaufbarrieren reduzieren.

Trotz aller Vorteile solltest Du jedoch auch die Kosten im Blick behalten. Denn je nach Umsatz und Bestellwert können die Gebühren einen spürbaren Einfluss auf Deine Marge haben.

Shopify Plus Experten Datora

Gebühren von Paypal in Shopify verstehen

Bevor Du Paypal in Shopify aktivierst, solltest Du die Gebührenstruktur kennen. Denn obwohl der Zahlungsanbieter für viele Kunden eine beliebte Zahlungsmethode ist, entstehen für Händler bei jeder Transaktion Kosten.

Die genaue Höhe der Gebühren hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem Dein monatliches Verkaufsvolumen, das Land des Käufers sowie mögliche Währungsumrechnungen bei internationalen Bestellungen. Deshalb können die tatsächlichen Kosten von Shop zu Shop unterschiedlich ausfallen.

Für Händler in Deutschland fallen bei PayPal-Transaktionen in der Regel 2,49 % des Umsatzes plus 0,35 Euro pro Transaktion an. Bei höheren monatlichen Umsätzen können teilweise günstigere Händlerkonditionen verfügbar sein.

Die Gebühren setzen sich somit aus zwei Bestandteilen zusammen:

  • 2,49 % des Bestellwerts
  • 0,35 Euro feste Gebühr pro Transaktion

Ein Beispiel: Verkauft Dein Store ein Produkt für 100 Euro, fallen bei einer PayPal-Zahlung etwa 2,84 Euro Gebühren an. Bei einem Verkaufspreis von 20 Euro liegen die Kosten bei rund 0,85 Euro pro Bestellung.

Gerade bei Produkten mit niedrigem Verkaufspreis können sich die Fixkosten stärker bemerkbar machen. Deshalb lohnt es sich, die Zahlungsgebühren regelmäßig auszuwerten und bei der Kalkulation Deiner Verkaufspreise zu berücksichtigen.

Zusätzliche Kosten können außerdem entstehen, wenn Zahlungen in Fremdwährungen verarbeitet werden. In diesem Fall berechnet der Zahlungsanbieter häufig einen Aufschlag auf den Wechselkurs. Wer international verkauft, sollte diesen Punkt nicht unterschätzen.

Trotz der Gebühren entscheiden sich die meisten Händler bewusst für PayPal. Der Grund ist einfach: Die hohe Akzeptanz und das Vertrauen vieler Käufer führen häufig zu mehr abgeschlossenen Bestellungen. Die zusätzlichen Umsätze können die anfallenden Kosten oftmals deutlich übersteigen.

Besonders erfolgreich sind daher Shops, die ihren Kunden mehrere Zahlungsarten anbieten. So kann jeder Käufer selbst entscheiden, wie er bezahlen möchte. Neben PayPal setzen viele Händler deshalb zusätzlich auf Shopify Payments, Kreditkarten oder Anbieter wie Stripe.

Fazit: Lohnt sich Shopify Paypal?

Für die meisten Händler ist Paypal in Shopify eine sinnvolle Ergänzung im Onlineshop. Die einfache Einrichtung, die hohe Bekanntheit und der schnelle Checkout können dazu beitragen, Kaufabbrüche zu reduzieren und die Conversion Rate zu steigern.

Trotz der anfallenden Gebühren entscheiden sich viele Shopbetreiber bewusst für diesen Zahlungsanbieter, da zahlreiche Kunden diese Zahlungsmethode bevorzugen. Besonders erfolgreich ist häufig die Kombination aus Shopify Payments und PayPal, um möglichst viele Käuferwünsche abzudecken.

Wenn Du Deinen Store langfristig erfolgreich ausbauen möchtest, solltest Du neben Marketing und Produkten auch auf eine reibungslose Zahlungsabwicklung achten. Shopify Paypal kann dabei einen wichtigen Beitrag zu mehr Umsatz und zufriedenen Kunden leisten.

Der Autor dieses Beitrags

Marcel Dechmann

COO | Shopify Expert

Als Gründer der Datora GmbH, mit über 20 Jahre Erfahrung in der WebEntwicklung und dem Aufbau von More Nutrition vor 5 Jahren, hat er alle Szenarien erlebt, denen man beim Wachstum mit Shopify über den Weg laufen kann. Diese Learnings konnte er bereits bei 100en weiteren Shops anwenden und ist somit einer der führenden Shopify Plus Berater in Deutschland.